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-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).
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Welche Krankenkasse zahlt Vernetzung
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thorsten.bischof
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- KC-Experience: Perforierende Keratoplastik rechtes Auge vor 3 Jahren.Meine eigene Hornhaut war eingerissen. OP durch Prof Heiligenhaus (Franziskus Hospital Münster). Sehstärke beidseitig korregiert 80 % mit Brille.
Links Vernetzung war am 27 nov. 2006 in Dortmund.
Welche Krankenkasse zahlt Vernetzung
Das Forum hier ist echt super. So habe ich schon einiges Erfahren.
Wie üblich will meine Krankenkasse die Vernetzung nicht bezahlen. Sie sagen das dieses ja nicht annerkannt ist und sie die Anfrage an den medizinischen Dienst geschickt haben. Und was die sagen denke ich ist klar. Also nun meine Frage an euch. WelcheKasse hat bisher die OP bezahlt
Wenn sie die Vernetzung bezahlen sparen die ja langfristig gesehen richtig Geld. Aber meckern laufend das kein Geld da ist.
Ich hoffe auf viele anzworten.
Danke
Thorsten
Frank B, 10:01 28.06.2006
Satz gelöscht "Das sind ..."
Bitte keine Beleidigungen schreiben,
so etwas schadet unserem Forum und unserem Anliegen!
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Tim_OS_78
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- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 13 times
- Been thanked: 11 times
meine Kasse hat den einfachen Satz bezahlt - so um 200 Euro.
Bei meinen ganzen Widersprüchen bei der Krankenkasse kamen leider immer solch Sätze wie "Wir handeln nicht wirtschaftlich, sondern nach den Gesetzen!".
Also Viel Erfolg und berichte ob Du die Kohle wieder bekommen hast!
Tim
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Frank B
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ich würde selbst mit dem Medizinischen Dienst in Kontakt treten,
bzw.,
ich würde einen Besuchs-Termin mit dem Medizinischen Dienst vereinbaren und
dann vor Ort mein Problem schildern.
Ich würde dort (und auch bei der Krankenkasse) u. a.
folgenden Ausdruck vorlegen:
Keratokonus und Hornhautvernetzung
Verfasser: Prof. Kohlhaas, Dortmund
Erstellt am: 27.04.2006
Seiten: 31
Abbildungen: 34
Inhaltsverzeichnis:
o Was ist ein Keratokonus?
o Wie sieht ein Keratokonus aus?
o Was merken die Patienten?
o Was ist die Ursache?
o Welche Veränderungen treten in der Hornhaut auf?
o Wie wird der Keratokonus erkannt?
o Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
o Was ist die Hornhautvernetzung oder die Kollagenvernetzung mit Riboflavin und UVA-Licht?
o Vernetzungsmöglichkeiten? Enzymatisch und nicht-enzymatisch
o Vernetzungsmöglichkeiten
o Was bewirkt eine photochemische Vernetzung?
o Welche Vorteile hat die Hornhautvernetzung?
o Wie ist die Wirkung der Vernetzung?
o Welche Auswirkungen sind am Kollagen nachweisbar?
o Wie verläuft die Operation?
o Wie ändert sich die Hornhaut nach der Vernetzung?
o Wie sind die Ergebnisse?
o Was ist der Sinn und das Ziel der Vernetzungsoperation?
o Wie verhält es sich mit der Keratektasie nach LASIK?
o Risikofaktoren
o Was bemerkt der Patient nach der Operation?
o Was sollten Sie für den weiteren Verlauf wissen?
o Literatur zur Vernetzung
Abbildungen
( 17 Fotos, 4 Grafiken, 1 Tabelle, 8 Topographien, 4 Schemen)
o Lamelläre (schichtweise) Hornhautverpflanzung
o Keratokonus-Hornhaut mit kleinen Einschnitten (Mini-ARK)
o Zustand nach Mini ARK mit dazugehöriger Topographie
o Darstellung der biochemischen Reaktion
o Darstellung der Zunahme der cross-links nach Riboflavin/UV Behandlung
o Applikationstechnik
Empfehlung: von Lennart am 16.05.2006
Dateiname: keratokonus.pdf
http://augenklinik.joho-dortmund.de/ker ... okonus.pdf
Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK)
http://www.mdk.de
Vernetzung, Fortbildung, Medizinischer Dienst Krankenkassen
http://forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=1611
Warum glaubst Du, daß die Ärzte beim MDK Dir nicht helfen wollen?
Viele Grüße, Frank
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Engel-fliegen-tief
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Hans-J. Hirche
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- KC-Experience: beidseitiger Keratokonus;
Korrektur mit formstabilen (harten) Kontaktlinsen. - - -
Mein Keratokonus ist immer noch aktiv. Ich hoffe das er irgendwann einmal zum stehen kommt (die Hoffnung stirbt zuletzt). Alles in allem sollte man diese Erkrankung frei nach Monthy Python betrachten: ...Always look on the bright site of life
Alles in allem habe ich wider Erwarten gute Erfahrungen mit meinen harten Kontaktlinsen gemacht. Tragezeiten von bis zu 18+ Stunden sind inzwischen machbar.
Epi off Crosslinking rechts
beidseitiger grauer Star - künstliche Augenlinsen - nun weitsichtig (vorher sehr kurzsichtig) - Keratoconus since: ca. 1993
- Operationen: Crosslinking rechts am 19.12.2016
Ich denke die Frage ist eher, was ist die Bestimmung des medizinischen Dienst, oder besser: Was ist der Auftrag des medizinischen Dienst und wer bezahlt ihn(!)?
Das Thema erinnert mich ein wenig an unseren Versuch, Einfluß auf die Änderungen durch die Gesundheitsreform nehmen. Wir haben uns teilweise sogar bis an den Bundesausschuss der Krankenkassen gewandt.... Das Resultat war noch nicht einmal bescheiden denn es gab kein Resultat(!).
Ich glaube, daß sich ein wirksamerer Weg über das Sozialgericht anbietet, vor allem wenn Du eine ensprechende Rechtsschutzversicheurng hast, oder Gewerkschaftsmitlgied bist. Der Rechtsschutz des DGB in Sachen Arbeitsrecht und vor allem Sozialrecht ist echt gut.....
Hans
...always look on the bright side of life ... (life of Brian)
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scorpion8020
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- KC-Experience: Im Jahre 2000 wurde der Keratokonus beidseits festgestellt. Zudem das juvenile Glaukom beidseits. Ende 2000 dann die 1. Keratoplastik links da die Sehkraft stark abgesunken war und nicht mehr mit einer Sehhilfe korregiert werden konnte. Unzählige Monate krank geschrieben aber alles gut verlaufen. Die Sehkraft war mit starker Sehhilfe bis 60% wieder gegeben jedoch nicht Alltagstauglich. Im Jahre 2003 dann ein Unfall wobei ich mir die transplantierte Hornhaut zu 7/12 förmlich "rausriss" (Aufprall auf Schrankkante - Kante ging direkt ins Auge) und zugleich einen Contusio bulbi zuzog = Glaskörper kaputt, Linse kaputt und verschoben, Netzhautquetschung etc. In einer Not-OP wurde die Hornhaut gerettet. 6 Tage später dann eine Phako + HKL, Cerclage und Netzhautstabilisierung mittels Gas. Regenerierung verlief gut. Ein Jahr später stieg die Sehkraft mit starker Sehhilfe wieder bis auf 70%. Leider jedoch nur für ein paar Monate bis sie dann stetig weiter absank. Hauptsächlich war dafür mein Glaukom zuständig denn durch ständig erhöhten IOD und vielen OPs (von 2003 bis 2010 insgesamt 16) erkrankte die Hornhaut immer mehr. Sie trübte sich immer weiter ein. Erholte sich jedoch auch oftmals wieder bis zu einem gewissen Grade.
Mein Keratokonus auf dem rechten Auge wurde ebenfalls im Jahre 2000 festgestellt. Ich nahm und nehme noch heute um künstliche Lichtquellen komische Lichteffekte wahr wie sie wohl jeder KC-Patient kennt. Je nachdem wo die Hornhautverwölbung am stärksten ist - dort verzerrt sich alles. Glücklicherweise ist mein rechter KC seit Jahren als stabil einzuordnen aber das kann auch nur die Ruhe vor dem Sturm sein denn in den letzten 2 Jahren wurde ich auf dem Auge kurzsichtiger und auch die Lichteffekte verschoben sich ein wenig. Das deutet auf einen KC-Schub hin und wie viele davon noch folgen, weiß der Teufel... - Keratoconus since: Mitte 2000 festgestellt - 1 Jahr davor wahrgenommen durch extreme Sehverschlechterung und Lichteffekte um künstliche Lichtquellen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Kontaktlinsen wurden mal (so um 2001/2002) im "Huckepack"-Verfahren ausprobiert - anhand der Hornhautwölbung auf dem linken Auge aber nicht tauglich bei mir. Seit Ende 2009 - aufgrund Kurzsichtigkeit - trage ich nun eine Brille die auf dem rechten Auge noch die 100% bewerkstelligt.
- Operationen: Perforierende Keratoplastik am linken Auge im Dezember 2000. Hornhautfadenentfernung im Jahre 2002. Alles perfekt verlaufen damals.
- Begeiterscheinungen: Sehverschlechterung sowie Lichteffekte um Lichtquellen sowie dezentes Doppeltsehen von weißen Schriften/Buchstaben auf schwarzem Grund beidseits.
- Mögliche Ursachen: Ganz klar - Nichterkennung des Keratokonus. Weiterentwicklung ist nicht beinflussbar. Mal dauert es und dann kommt es wieder in Schüben. Bei mir drehte sich seit 2005 der Keartokonus auf dem rechten Auge von unten nach rechts. Macht sich durch die Schlieren (bei künstlichem Licht) bemerkbar. Seither jedoch glücklicherweise stabil auch wenn seit Ende 2009 die Kurzsichtigkeit etwas weiter zugenommen hat.
- 20 Operationen (linkes Auge)
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Tecx
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- KC-Experience: 2006 Crosslinking
2018 Myoring rechts
Brillenträger
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scorpion8020
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- KC-Experience: Im Jahre 2000 wurde der Keratokonus beidseits festgestellt. Zudem das juvenile Glaukom beidseits. Ende 2000 dann die 1. Keratoplastik links da die Sehkraft stark abgesunken war und nicht mehr mit einer Sehhilfe korregiert werden konnte. Unzählige Monate krank geschrieben aber alles gut verlaufen. Die Sehkraft war mit starker Sehhilfe bis 60% wieder gegeben jedoch nicht Alltagstauglich. Im Jahre 2003 dann ein Unfall wobei ich mir die transplantierte Hornhaut zu 7/12 förmlich "rausriss" (Aufprall auf Schrankkante - Kante ging direkt ins Auge) und zugleich einen Contusio bulbi zuzog = Glaskörper kaputt, Linse kaputt und verschoben, Netzhautquetschung etc. In einer Not-OP wurde die Hornhaut gerettet. 6 Tage später dann eine Phako + HKL, Cerclage und Netzhautstabilisierung mittels Gas. Regenerierung verlief gut. Ein Jahr später stieg die Sehkraft mit starker Sehhilfe wieder bis auf 70%. Leider jedoch nur für ein paar Monate bis sie dann stetig weiter absank. Hauptsächlich war dafür mein Glaukom zuständig denn durch ständig erhöhten IOD und vielen OPs (von 2003 bis 2010 insgesamt 16) erkrankte die Hornhaut immer mehr. Sie trübte sich immer weiter ein. Erholte sich jedoch auch oftmals wieder bis zu einem gewissen Grade.
Mein Keratokonus auf dem rechten Auge wurde ebenfalls im Jahre 2000 festgestellt. Ich nahm und nehme noch heute um künstliche Lichtquellen komische Lichteffekte wahr wie sie wohl jeder KC-Patient kennt. Je nachdem wo die Hornhautverwölbung am stärksten ist - dort verzerrt sich alles. Glücklicherweise ist mein rechter KC seit Jahren als stabil einzuordnen aber das kann auch nur die Ruhe vor dem Sturm sein denn in den letzten 2 Jahren wurde ich auf dem Auge kurzsichtiger und auch die Lichteffekte verschoben sich ein wenig. Das deutet auf einen KC-Schub hin und wie viele davon noch folgen, weiß der Teufel... - Keratoconus since: Mitte 2000 festgestellt - 1 Jahr davor wahrgenommen durch extreme Sehverschlechterung und Lichteffekte um künstliche Lichtquellen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Kontaktlinsen wurden mal (so um 2001/2002) im "Huckepack"-Verfahren ausprobiert - anhand der Hornhautwölbung auf dem linken Auge aber nicht tauglich bei mir. Seit Ende 2009 - aufgrund Kurzsichtigkeit - trage ich nun eine Brille die auf dem rechten Auge noch die 100% bewerkstelligt.
- Operationen: Perforierende Keratoplastik am linken Auge im Dezember 2000. Hornhautfadenentfernung im Jahre 2002. Alles perfekt verlaufen damals.
- Begeiterscheinungen: Sehverschlechterung sowie Lichteffekte um Lichtquellen sowie dezentes Doppeltsehen von weißen Schriften/Buchstaben auf schwarzem Grund beidseits.
- Mögliche Ursachen: Ganz klar - Nichterkennung des Keratokonus. Weiterentwicklung ist nicht beinflussbar. Mal dauert es und dann kommt es wieder in Schüben. Bei mir drehte sich seit 2005 der Keartokonus auf dem rechten Auge von unten nach rechts. Macht sich durch die Schlieren (bei künstlichem Licht) bemerkbar. Seither jedoch glücklicherweise stabil auch wenn seit Ende 2009 die Kurzsichtigkeit etwas weiter zugenommen hat.
Wie schaut es aus wenn einen die Fachärzte dazu aufrufen und nahelegen diese Behandlung durchführen zu lassen anhand der Keratokonus-Ergebnisse welche nur einen Schluss zu lassen - nämlich das die Vernetzungs-Behandlung die einzige Chance wäre um eine weitere Keratoplastik abzuwenden. Mir wurde dazu mitgeteilt, dass die Kosten dann von den Krankenkassen übernommen werden wenn eben solch eine Diagnose gestellt wurde. Von Eigenbeteiligung hat niemand etwas gesagt.
Es ist dennoch schon so traurig genug, dass die Krankenkasse diese Kosten scheuen obwohl die ersten Ergebnisse mehr als positiv sind. Wenn man dadurch wirklich den Keratokonus aufhalten kann und somit eine Keratoplastik unnötig wird - da sparen die doch im Endeffekt viel viel Geld. denn wenn ich an die langen Krankschreibungen, teuren Medikamente usw. denke welche nach einer Keratoplastik unabwindbar sind dann wäre es doch nach logischen Menschenverstand nur sinnvoll dies als Leistung aufzunehmen.
Aber wie immer richten darüber Menschen die gesund sind und nicht mit einem Keratokonus und der damit verbundenen Angst der "Blindheit" konfrontiert werden. Das Kind muss bekanntlich immer erst in den Brunnen fallen...
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sabine s.
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- Joined: 2005-05-30, 11:25
- KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
- Been thanked: 2 times
ich glaube, die kassen, bzw. verbände sind dabei, die vernetzung anzuerkennen und in den leistungskatalog aufzunehmen.
das ist jetzt mehr ein gerücht als tatsache, aber erkundige dich mal genauer, ich find den link grad nciht,auf jeden fall hab ich das schon vor wochen so vernommen.
schließlich "boomt" diese art der behandlung auch im moment sehr.
grüßle
sabine
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scorpion8020
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- Joined: 2006-07-16, 11:41
- KC-Experience: Im Jahre 2000 wurde der Keratokonus beidseits festgestellt. Zudem das juvenile Glaukom beidseits. Ende 2000 dann die 1. Keratoplastik links da die Sehkraft stark abgesunken war und nicht mehr mit einer Sehhilfe korregiert werden konnte. Unzählige Monate krank geschrieben aber alles gut verlaufen. Die Sehkraft war mit starker Sehhilfe bis 60% wieder gegeben jedoch nicht Alltagstauglich. Im Jahre 2003 dann ein Unfall wobei ich mir die transplantierte Hornhaut zu 7/12 förmlich "rausriss" (Aufprall auf Schrankkante - Kante ging direkt ins Auge) und zugleich einen Contusio bulbi zuzog = Glaskörper kaputt, Linse kaputt und verschoben, Netzhautquetschung etc. In einer Not-OP wurde die Hornhaut gerettet. 6 Tage später dann eine Phako + HKL, Cerclage und Netzhautstabilisierung mittels Gas. Regenerierung verlief gut. Ein Jahr später stieg die Sehkraft mit starker Sehhilfe wieder bis auf 70%. Leider jedoch nur für ein paar Monate bis sie dann stetig weiter absank. Hauptsächlich war dafür mein Glaukom zuständig denn durch ständig erhöhten IOD und vielen OPs (von 2003 bis 2010 insgesamt 16) erkrankte die Hornhaut immer mehr. Sie trübte sich immer weiter ein. Erholte sich jedoch auch oftmals wieder bis zu einem gewissen Grade.
Mein Keratokonus auf dem rechten Auge wurde ebenfalls im Jahre 2000 festgestellt. Ich nahm und nehme noch heute um künstliche Lichtquellen komische Lichteffekte wahr wie sie wohl jeder KC-Patient kennt. Je nachdem wo die Hornhautverwölbung am stärksten ist - dort verzerrt sich alles. Glücklicherweise ist mein rechter KC seit Jahren als stabil einzuordnen aber das kann auch nur die Ruhe vor dem Sturm sein denn in den letzten 2 Jahren wurde ich auf dem Auge kurzsichtiger und auch die Lichteffekte verschoben sich ein wenig. Das deutet auf einen KC-Schub hin und wie viele davon noch folgen, weiß der Teufel... - Keratoconus since: Mitte 2000 festgestellt - 1 Jahr davor wahrgenommen durch extreme Sehverschlechterung und Lichteffekte um künstliche Lichtquellen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Kontaktlinsen wurden mal (so um 2001/2002) im "Huckepack"-Verfahren ausprobiert - anhand der Hornhautwölbung auf dem linken Auge aber nicht tauglich bei mir. Seit Ende 2009 - aufgrund Kurzsichtigkeit - trage ich nun eine Brille die auf dem rechten Auge noch die 100% bewerkstelligt.
- Operationen: Perforierende Keratoplastik am linken Auge im Dezember 2000. Hornhautfadenentfernung im Jahre 2002. Alles perfekt verlaufen damals.
- Begeiterscheinungen: Sehverschlechterung sowie Lichteffekte um Lichtquellen sowie dezentes Doppeltsehen von weißen Schriften/Buchstaben auf schwarzem Grund beidseits.
- Mögliche Ursachen: Ganz klar - Nichterkennung des Keratokonus. Weiterentwicklung ist nicht beinflussbar. Mal dauert es und dann kommt es wieder in Schüben. Bei mir drehte sich seit 2005 der Keartokonus auf dem rechten Auge von unten nach rechts. Macht sich durch die Schlieren (bei künstlichem Licht) bemerkbar. Seither jedoch glücklicherweise stabil auch wenn seit Ende 2009 die Kurzsichtigkeit etwas weiter zugenommen hat.
werde ich mal glatt tun und meine Krankenkasse diesbezüglich konfrontieren. Mal sehen was die so schon sagen können schließlich habe ich mich schon in Dresden für eine Vernetzungs-Behandlung angemeldet.
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Edith
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- Joined: 2003-07-01, 20:28
- KC-Experience: KC bekannt seit 7.2002
Seitdem Versuch von Tragen der KL, es war sehr schwer, bis 7.2004 war sehen mit Brille möglich,
OP in 12/2003 und 4/2004,(nicht am Auge) die einen neuen Schub auslösten, kein Stillstand sondern Ausbruch in den Wechseljahren. Der Satz von der Augen- Ärztin 7/2004: Sehen mit Brille nicht ausreichend, ich muß mit den KL zurecht kommen!! Nach einer Transplantation wird oft 1 KL zusätzlich gebraucht!!!
Das war bei mir der Durchbruch. Von den Tag trug ich keine Brille mehr, nur noch KL oder stand im „Dunkeln“
Rest folgt.........
ich war in Dresden und habe beide Augen vernetzen lassen.
Meine Kasse, die BARMER hat n i c h t s gezahlt.
DenAntrag auf Zahlung habe ich mit der 1. OP Rechnung beantragt
und gleichzeitig im voraus die Kosten für die 2 OP. beantragt.
Petra hat wenigstens noch etwas wiederbekommen!!! auch Liberlin.
Ich kann aber keine Brille mehr tragen, die Argumente waren fies, einfach meine umgedreht
Das geld habe ich trotzdem g e r n e gezahlt. 500 € je Auge
Viele Grüße
Edith
-
scorpion8020
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- Joined: 2006-07-16, 11:41
- KC-Experience: Im Jahre 2000 wurde der Keratokonus beidseits festgestellt. Zudem das juvenile Glaukom beidseits. Ende 2000 dann die 1. Keratoplastik links da die Sehkraft stark abgesunken war und nicht mehr mit einer Sehhilfe korregiert werden konnte. Unzählige Monate krank geschrieben aber alles gut verlaufen. Die Sehkraft war mit starker Sehhilfe bis 60% wieder gegeben jedoch nicht Alltagstauglich. Im Jahre 2003 dann ein Unfall wobei ich mir die transplantierte Hornhaut zu 7/12 förmlich "rausriss" (Aufprall auf Schrankkante - Kante ging direkt ins Auge) und zugleich einen Contusio bulbi zuzog = Glaskörper kaputt, Linse kaputt und verschoben, Netzhautquetschung etc. In einer Not-OP wurde die Hornhaut gerettet. 6 Tage später dann eine Phako + HKL, Cerclage und Netzhautstabilisierung mittels Gas. Regenerierung verlief gut. Ein Jahr später stieg die Sehkraft mit starker Sehhilfe wieder bis auf 70%. Leider jedoch nur für ein paar Monate bis sie dann stetig weiter absank. Hauptsächlich war dafür mein Glaukom zuständig denn durch ständig erhöhten IOD und vielen OPs (von 2003 bis 2010 insgesamt 16) erkrankte die Hornhaut immer mehr. Sie trübte sich immer weiter ein. Erholte sich jedoch auch oftmals wieder bis zu einem gewissen Grade.
Mein Keratokonus auf dem rechten Auge wurde ebenfalls im Jahre 2000 festgestellt. Ich nahm und nehme noch heute um künstliche Lichtquellen komische Lichteffekte wahr wie sie wohl jeder KC-Patient kennt. Je nachdem wo die Hornhautverwölbung am stärksten ist - dort verzerrt sich alles. Glücklicherweise ist mein rechter KC seit Jahren als stabil einzuordnen aber das kann auch nur die Ruhe vor dem Sturm sein denn in den letzten 2 Jahren wurde ich auf dem Auge kurzsichtiger und auch die Lichteffekte verschoben sich ein wenig. Das deutet auf einen KC-Schub hin und wie viele davon noch folgen, weiß der Teufel... - Keratoconus since: Mitte 2000 festgestellt - 1 Jahr davor wahrgenommen durch extreme Sehverschlechterung und Lichteffekte um künstliche Lichtquellen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Kontaktlinsen wurden mal (so um 2001/2002) im "Huckepack"-Verfahren ausprobiert - anhand der Hornhautwölbung auf dem linken Auge aber nicht tauglich bei mir. Seit Ende 2009 - aufgrund Kurzsichtigkeit - trage ich nun eine Brille die auf dem rechten Auge noch die 100% bewerkstelligt.
- Operationen: Perforierende Keratoplastik am linken Auge im Dezember 2000. Hornhautfadenentfernung im Jahre 2002. Alles perfekt verlaufen damals.
- Begeiterscheinungen: Sehverschlechterung sowie Lichteffekte um Lichtquellen sowie dezentes Doppeltsehen von weißen Schriften/Buchstaben auf schwarzem Grund beidseits.
- Mögliche Ursachen: Ganz klar - Nichterkennung des Keratokonus. Weiterentwicklung ist nicht beinflussbar. Mal dauert es und dann kommt es wieder in Schüben. Bei mir drehte sich seit 2005 der Keartokonus auf dem rechten Auge von unten nach rechts. Macht sich durch die Schlieren (bei künstlichem Licht) bemerkbar. Seither jedoch glücklicherweise stabil auch wenn seit Ende 2009 die Kurzsichtigkeit etwas weiter zugenommen hat.
Hallo Edith,Edith wrote:Meine Kasse, die BARMER hat n i c h t s gezahlt.![]()
![]()
ich bin heute bei meiner Krankenkasse gewesen (übrigens auch die BARMER) und ich habe sie vorweg mit dem Problem der Kostenübernahme konfrontiert.
Mir wurde mitgeteilt (natürlich unverbindlich - wie sollte es auch sein) das ich einen Antrag stellen muss, indem mir der behandelnde Facharzt (am besten von einer Augenklinik) bestätigt, dass die Vernetzungs-Behandlung notwendig sei um eine absehbare Keratoplastik abzuwenden. Anhand aktueller Mammographie-Aufnahmen und den damit erbrachten Beweis der Keratokonus-Erkrankung und dessen Fortschritt (am besten eine Übersicht von 3 bis 5 Jahren wo die Entwicklung des KC nachvollziehbar ist) würde dies an die zuständige Gutachter-Stelle der Kasse geleitet und dann entschieden. Die BARMER hat aber schon bei einigen diese Kosten anhand solcher "Beweise" die Kosten erstattet - jedenfalls so die Aussage der Mitarbeiterin. Hattest Du diese "Beweise" erbracht ggf. hat dir ein Facharzt solch ein Formular ausgefüllt? Welche Begründung gab die BARMER für die Verweigerung der Kostenübernahme?
Wie darf ich das jetzt mit der Brille verstehen? Hattest du vorher eine oder ist die Sehkraft erstmal so down das eine Brille nix mehr bringt?Edith wrote:
Ich kann aber keine Brille mehr tragen, die Argumente waren fies, einfach meine umgedreht![]()
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Edith
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- KC-Experience: KC bekannt seit 7.2002
Seitdem Versuch von Tragen der KL, es war sehr schwer, bis 7.2004 war sehen mit Brille möglich,
OP in 12/2003 und 4/2004,(nicht am Auge) die einen neuen Schub auslösten, kein Stillstand sondern Ausbruch in den Wechseljahren. Der Satz von der Augen- Ärztin 7/2004: Sehen mit Brille nicht ausreichend, ich muß mit den KL zurecht kommen!! Nach einer Transplantation wird oft 1 KL zusätzlich gebraucht!!!
Das war bei mir der Durchbruch. Von den Tag trug ich keine Brille mehr, nur noch KL oder stand im „Dunkeln“
Rest folgt.........
Schön von Dir zu hören.
Nun, mein Augenarzt war nicht bereit mir etwas zu schreiben.
Mein KL-Anpasser hat einen Brief geschrieben mit Keratografien
Von 2002 bis 2006.
Bis 2004 konnte ich noch 1 Brille tragen, seit
7/2004 ist es nicht mehr sinnvoll.
Ich erreiche mit Kl links 70 % rechts 50 %
ohne KL links unter 1 %, rechts 20 %.
Um die drohende Transplantation zu umgehen,
entschloß ich mich für die Vernetzung!!
1. 1. OP 15.2., danach mit allen Unterlagen und OP-Bericht
aus Dresden Antrag auf Übernahme der 1. OP und Antrag
für die 2. OP aquf Übernahme.
2. Ablehnung, da Bundesausschuß und MD noch nicht die Zusage
gegeben haben.
Riboflavin ist ein pflanzliches Mittel, also auch keine
Teilkosten übernahme.
3. Widerspruch mit Hilfe eines Sozialverbandes in netter Form.
4. Ablehnung, da eine Transplantation nicht in Frage kommt,
da ich
Mit KL noch ..........so gut ..........sehen kann!!!!
Dies trifft für Dich nicht zu, du bist auch noch jung
und „mußt“ noch auf den Arbeitsmarkt!!!!
(Ich denke ein schöner Gedanke für Dich)
Bei Dir sehe ich viel mehr Chancen und wünsche Dir
auch die Bewillung der Übernahme!!!
Ganz liebe Grüße
vom Flachland-insulaner
Edith
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Edith
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- KC-Experience: KC bekannt seit 7.2002
Seitdem Versuch von Tragen der KL, es war sehr schwer, bis 7.2004 war sehen mit Brille möglich,
OP in 12/2003 und 4/2004,(nicht am Auge) die einen neuen Schub auslösten, kein Stillstand sondern Ausbruch in den Wechseljahren. Der Satz von der Augen- Ärztin 7/2004: Sehen mit Brille nicht ausreichend, ich muß mit den KL zurecht kommen!! Nach einer Transplantation wird oft 1 KL zusätzlich gebraucht!!!
Das war bei mir der Durchbruch. Von den Tag trug ich keine Brille mehr, nur noch KL oder stand im „Dunkeln“
Rest folgt.........
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scorpion8020
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- KC-Experience: Im Jahre 2000 wurde der Keratokonus beidseits festgestellt. Zudem das juvenile Glaukom beidseits. Ende 2000 dann die 1. Keratoplastik links da die Sehkraft stark abgesunken war und nicht mehr mit einer Sehhilfe korregiert werden konnte. Unzählige Monate krank geschrieben aber alles gut verlaufen. Die Sehkraft war mit starker Sehhilfe bis 60% wieder gegeben jedoch nicht Alltagstauglich. Im Jahre 2003 dann ein Unfall wobei ich mir die transplantierte Hornhaut zu 7/12 förmlich "rausriss" (Aufprall auf Schrankkante - Kante ging direkt ins Auge) und zugleich einen Contusio bulbi zuzog = Glaskörper kaputt, Linse kaputt und verschoben, Netzhautquetschung etc. In einer Not-OP wurde die Hornhaut gerettet. 6 Tage später dann eine Phako + HKL, Cerclage und Netzhautstabilisierung mittels Gas. Regenerierung verlief gut. Ein Jahr später stieg die Sehkraft mit starker Sehhilfe wieder bis auf 70%. Leider jedoch nur für ein paar Monate bis sie dann stetig weiter absank. Hauptsächlich war dafür mein Glaukom zuständig denn durch ständig erhöhten IOD und vielen OPs (von 2003 bis 2010 insgesamt 16) erkrankte die Hornhaut immer mehr. Sie trübte sich immer weiter ein. Erholte sich jedoch auch oftmals wieder bis zu einem gewissen Grade.
Mein Keratokonus auf dem rechten Auge wurde ebenfalls im Jahre 2000 festgestellt. Ich nahm und nehme noch heute um künstliche Lichtquellen komische Lichteffekte wahr wie sie wohl jeder KC-Patient kennt. Je nachdem wo die Hornhautverwölbung am stärksten ist - dort verzerrt sich alles. Glücklicherweise ist mein rechter KC seit Jahren als stabil einzuordnen aber das kann auch nur die Ruhe vor dem Sturm sein denn in den letzten 2 Jahren wurde ich auf dem Auge kurzsichtiger und auch die Lichteffekte verschoben sich ein wenig. Das deutet auf einen KC-Schub hin und wie viele davon noch folgen, weiß der Teufel... - Keratoconus since: Mitte 2000 festgestellt - 1 Jahr davor wahrgenommen durch extreme Sehverschlechterung und Lichteffekte um künstliche Lichtquellen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Kontaktlinsen wurden mal (so um 2001/2002) im "Huckepack"-Verfahren ausprobiert - anhand der Hornhautwölbung auf dem linken Auge aber nicht tauglich bei mir. Seit Ende 2009 - aufgrund Kurzsichtigkeit - trage ich nun eine Brille die auf dem rechten Auge noch die 100% bewerkstelligt.
- Operationen: Perforierende Keratoplastik am linken Auge im Dezember 2000. Hornhautfadenentfernung im Jahre 2002. Alles perfekt verlaufen damals.
- Begeiterscheinungen: Sehverschlechterung sowie Lichteffekte um Lichtquellen sowie dezentes Doppeltsehen von weißen Schriften/Buchstaben auf schwarzem Grund beidseits.
- Mögliche Ursachen: Ganz klar - Nichterkennung des Keratokonus. Weiterentwicklung ist nicht beinflussbar. Mal dauert es und dann kommt es wieder in Schüben. Bei mir drehte sich seit 2005 der Keartokonus auf dem rechten Auge von unten nach rechts. Macht sich durch die Schlieren (bei künstlichem Licht) bemerkbar. Seither jedoch glücklicherweise stabil auch wenn seit Ende 2009 die Kurzsichtigkeit etwas weiter zugenommen hat.
dann will der "Insulaner" nochmal zu Worte kommen
Ja du hast Recht - ein wenig hoffe ich noch auf meinen "Jugend-Status" sodass der KK keine wirkliche Möglichkeit bleibt dies abzulehnen. Dennoch traurig das "betagtere" Menschen automatisch unten durch fallen - eben vielleicht durch das Alter. Du bist ja nun im schönsten Alter und hast noch viel vor dir. Du hast also das gleiche Privileg wie ich solch eine Behandlung zu bekommen. Wer entscheidet, dass das Leben quasi vorbei ist? Das ist doch immer die Person selbst - wie fit sie sich fühlt, wie agil man noch ist etc. Einfach traurig.
70 und 50% Sehkraft mit KL sind den Behörden genug? Können die nicht rechnen das noch 30 ggf. 50% fehlen um auf 100% zu kommen??? Alles unter 100% ist bös gesagt schlecht - insbesondere wenn dies mit Sehhilfen bewerkstelligt wird. Was für eine Begründung der Behörden
Auch wenn dies evtl. nicht der richtige Thread ist, so würde ich dich gerne bitten, deine Erfahrungen mit der Vernetzungs-Behandlung mal kurz zu schildern (sofern du es hier noch nicht getan haben solltest) insbesondere was die Behandlung an sich, die darauf folgende Regenerationszeit und das Ergebnis (wurde der KC bei dir aufgehalten? War die OP erfolgreich?) betrifft. Und wie weit war bei dir der KC fortgeschritten?
Danke dir im Voraus und verbleibe mit freundlichen "Real-Insulaner"-Grüßen
- 20 Operationen (linkes Auge)
- 3x Zyklophotokoagulation (linkes Auge)
- 4x Zyklokryokotherapie (linkes Auge)
- 2x Selektive Lasertrabekuloplastik SLT (rechtes Auge)
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Frank B
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dies ist der Beitrag:
Edith: Vernetzung, Dresden (14.2.2006) + (23.05.2006)
http://forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=1603
Viele Grüße, Frank
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scorpion8020
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- KC-Experience: Im Jahre 2000 wurde der Keratokonus beidseits festgestellt. Zudem das juvenile Glaukom beidseits. Ende 2000 dann die 1. Keratoplastik links da die Sehkraft stark abgesunken war und nicht mehr mit einer Sehhilfe korregiert werden konnte. Unzählige Monate krank geschrieben aber alles gut verlaufen. Die Sehkraft war mit starker Sehhilfe bis 60% wieder gegeben jedoch nicht Alltagstauglich. Im Jahre 2003 dann ein Unfall wobei ich mir die transplantierte Hornhaut zu 7/12 förmlich "rausriss" (Aufprall auf Schrankkante - Kante ging direkt ins Auge) und zugleich einen Contusio bulbi zuzog = Glaskörper kaputt, Linse kaputt und verschoben, Netzhautquetschung etc. In einer Not-OP wurde die Hornhaut gerettet. 6 Tage später dann eine Phako + HKL, Cerclage und Netzhautstabilisierung mittels Gas. Regenerierung verlief gut. Ein Jahr später stieg die Sehkraft mit starker Sehhilfe wieder bis auf 70%. Leider jedoch nur für ein paar Monate bis sie dann stetig weiter absank. Hauptsächlich war dafür mein Glaukom zuständig denn durch ständig erhöhten IOD und vielen OPs (von 2003 bis 2010 insgesamt 16) erkrankte die Hornhaut immer mehr. Sie trübte sich immer weiter ein. Erholte sich jedoch auch oftmals wieder bis zu einem gewissen Grade.
Mein Keratokonus auf dem rechten Auge wurde ebenfalls im Jahre 2000 festgestellt. Ich nahm und nehme noch heute um künstliche Lichtquellen komische Lichteffekte wahr wie sie wohl jeder KC-Patient kennt. Je nachdem wo die Hornhautverwölbung am stärksten ist - dort verzerrt sich alles. Glücklicherweise ist mein rechter KC seit Jahren als stabil einzuordnen aber das kann auch nur die Ruhe vor dem Sturm sein denn in den letzten 2 Jahren wurde ich auf dem Auge kurzsichtiger und auch die Lichteffekte verschoben sich ein wenig. Das deutet auf einen KC-Schub hin und wie viele davon noch folgen, weiß der Teufel... - Keratoconus since: Mitte 2000 festgestellt - 1 Jahr davor wahrgenommen durch extreme Sehverschlechterung und Lichteffekte um künstliche Lichtquellen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Kontaktlinsen wurden mal (so um 2001/2002) im "Huckepack"-Verfahren ausprobiert - anhand der Hornhautwölbung auf dem linken Auge aber nicht tauglich bei mir. Seit Ende 2009 - aufgrund Kurzsichtigkeit - trage ich nun eine Brille die auf dem rechten Auge noch die 100% bewerkstelligt.
- Operationen: Perforierende Keratoplastik am linken Auge im Dezember 2000. Hornhautfadenentfernung im Jahre 2002. Alles perfekt verlaufen damals.
- Begeiterscheinungen: Sehverschlechterung sowie Lichteffekte um Lichtquellen sowie dezentes Doppeltsehen von weißen Schriften/Buchstaben auf schwarzem Grund beidseits.
- Mögliche Ursachen: Ganz klar - Nichterkennung des Keratokonus. Weiterentwicklung ist nicht beinflussbar. Mal dauert es und dann kommt es wieder in Schüben. Bei mir drehte sich seit 2005 der Keartokonus auf dem rechten Auge von unten nach rechts. Macht sich durch die Schlieren (bei künstlichem Licht) bemerkbar. Seither jedoch glücklicherweise stabil auch wenn seit Ende 2009 die Kurzsichtigkeit etwas weiter zugenommen hat.
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Edith
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- KC-Experience: KC bekannt seit 7.2002
Seitdem Versuch von Tragen der KL, es war sehr schwer, bis 7.2004 war sehen mit Brille möglich,
OP in 12/2003 und 4/2004,(nicht am Auge) die einen neuen Schub auslösten, kein Stillstand sondern Ausbruch in den Wechseljahren. Der Satz von der Augen- Ärztin 7/2004: Sehen mit Brille nicht ausreichend, ich muß mit den KL zurecht kommen!! Nach einer Transplantation wird oft 1 KL zusätzlich gebraucht!!!
Das war bei mir der Durchbruch. Von den Tag trug ich keine Brille mehr, nur noch KL oder stand im „Dunkeln“
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Edith
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- Joined: 2003-07-01, 20:28
- KC-Experience: KC bekannt seit 7.2002
Seitdem Versuch von Tragen der KL, es war sehr schwer, bis 7.2004 war sehen mit Brille möglich,
OP in 12/2003 und 4/2004,(nicht am Auge) die einen neuen Schub auslösten, kein Stillstand sondern Ausbruch in den Wechseljahren. Der Satz von der Augen- Ärztin 7/2004: Sehen mit Brille nicht ausreichend, ich muß mit den KL zurecht kommen!! Nach einer Transplantation wird oft 1 KL zusätzlich gebraucht!!!
Das war bei mir der Durchbruch. Von den Tag trug ich keine Brille mehr, nur noch KL oder stand im „Dunkeln“
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sowiel Mitgefühl tut gut.
Da Du in der selben Lage bist, fällt es dir nicht so schwer wie anderen.
Meine Kraft zum Kämpfen ist arg mitgenommen!!
Doch nach den 6 Mon. so wieder sehen zu können ist viel mehr wert,
als meine Zeit noch mit dem "Geld zurück" zu vertun.
Es war unser Jahresurlaub
Die neuen KL bekam ich übrigens innerhalb von 10 Tagen bezahlt.
Ganz liebe Grüße
Edith
und nicht wegfliegen da oben
(auf dem Berg in Rügen),
die Graureiher, Wildgänse sind gerade
über uns!!!
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sabine s.
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- Joined: 2005-05-30, 11:25
- KC-Experience: 4x transplantiert, 3x an einem auge, immunsuppression wegen ständiger transplantatabstoßungen, glaukom bereits mehrmals operiert, beginnender katarakt an beiden augen. visus mit brille um die 35%. Kontaklinsenunverträglichkeit .
augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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Anja_1
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- KC-Experience: Hier steht eigentlich das Wichtigste: http://www.forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=689
- Keratoconus since: Ende 2003
jedes Mal, wenn Du einen Beitrag schreibst, siehst Du oberhalb des Schreibfensters viele Möglichkeiten den Text zu bearbeiten, z.B. steht da auch was von Schriftfarbe, Schriftgröße, Schriftart,...
Gruß Anja
Keine Zukunft vermag gutzumachen,
was Du in der Gegenwart versäumst.
(Albert Schweitzer)
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sabine s.
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- Joined: 2005-05-30, 11:25
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augen-op´s insges. 13x. bin bei prof. th. neuhann in behandlung.
5. transpl. steht in den starlöchern.??? mehr oder weniger. das 5. transplantat war bereits am anfang märz 08 gefunden worden. 2 h später, anruf vom Prof. er könne es nicht nehmen. jetzt muß ich also weiter warten.
nävus auf der netzhaut inoperabel, tumor in der orbita nähe des sehnerves.
visus bleibt erwiesenermaßen schlecht, bzw. verschlechtert sich zumindest in der nähe und an den äußeren gesichtsfeldrändern. visus scheint irgendwie zu stagnieren, komme gerade so zurecht, wobei das Lesen immer schwieriger wird. - Experience with eyeglasses / lenses: Sehr schnell wurden mir harte KC-Linsen angepaßt, die sich aber andauernd veränderten, so, daß der Anpasser gar nciht mehr nachgekommen ist.
- Operationen: 1999 wurde die erste Keratoplastik gemacht. s.o. bei und von Prof. Thomas Neuhann. Alle anderen Keratoplastiken (mit wachsendem Vergnügen, ebenfalls vom Prof. Neuhann der sich absolut rührend um mich kümmert. Div. Trabekulektomien, Div. Cortisonspülungen....................alles zwar Operationen, aber immer irgendwie im Vorbeigehen.
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thorsten.bischof
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- Joined: 2006-05-28, 14:03
- KC-Experience: Perforierende Keratoplastik rechtes Auge vor 3 Jahren.Meine eigene Hornhaut war eingerissen. OP durch Prof Heiligenhaus (Franziskus Hospital Münster). Sehstärke beidseitig korregiert 80 % mit Brille.
Links Vernetzung war am 27 nov. 2006 in Dortmund.
Die Mitglieder der Wiederspruchsstelle sind einstimmig zu dem Ergebnis gekommen die Behandlungsmethode der Hornhautvernetzung mit Riboflavin zu bezahlen !!!.
Es war noch ein Absatz drinne, daß der Medizinische Dienst Dortmund zwar nicht deren Meinung sei.
Aber letzendlich sie zahlen.
Ich hoffe sie zahlen bald generell.