So nachdem nun exakt 24 Stunden seit der OP vergangen sind bin ich nun wieder soweit auf dem Damm hier was reinzuschreiben...
Zur Klinik selbst: wenn man reinkommt fühlt man sich erstmal recht wohl, gibt kaffee u.s.w.
trotzdem hab ich mir gleich mal bne beruhigungstablette eingeworfen.
nach ca. ner halben std. voruntersuchung (vermessung etc) kam ich in die OP-Schleuse, häubchen über kopf und füße und ab in den op
ab da hatte ich so richtig muffe
die schwester war super nett, hat mir nochmal alles erklärt und anschließend die betäubungstropfen rein
weil ich bissl n weichei bin hab ich gleich nochmal welche verlangt
dnach wurde ich erstmal 3 anderen ärzten vorgestellt -> aus brasilien...
ich dachte mir schon wie die in die praxis kamen das müssen wohl vip patienten sein, dr. will erklärte mir aber, dass crosslinking wohl auch in brasilien gemacht werden soll und die ärzte sehn sich das jetzt erstmal an,
war schon komisch:-)
dann gleich ab auf die liege und dr. will hat angefangen die oberschicht anzurauhen, er hat mir dabei erklärt dass hier wohl eine geringfügig andere methode eingesetzt wird bei der das epithel nicht entfernt, sondern nur angerauht wird. trotzdem hatte ich beim bearbeiten der hornhaut so ein komisches gefühl (keine schmerzen) dass ich die hand der opschwester fast erdrückt hätt
nachdem die hornhaut bearbeitet war kam gleich die benetzung mit riboflavin, klasse war natürlich dass dr will für die brasilianer alles in englisch kommentiert hat
nebenbei hatte ich ne tolle lichtshow...
nach der halben stunde gings erstmal raus und alle ärzte durften sich erstmal mein auge durch die spaltlampe ansehen, dr will war jedenfalls zufrieden also gings gleich los mit der bestrahlung. dabei immer wieder riboflavin ins auge und die kommentare für die brasilianer, die schwester hat die lampe dabei immer wieder nachjustiert da ich mich wohl bissl zuviel bewegt hab...
nach ner halben stunde ging die lampe aus und ich bekam noch ne nachspühlung bevor die linse aufgesetzt wurde.
bis dahin noch immer keine schmerzen...
also wieder ab durch die op-schleuse und gleich mal schmerzmittel rein,
schutzdeckel aufs auge, sonnenbrille drüber (bekam ich von denen mit)
und los richtung apotheke wo ich mir gel, tropfen und natürlch schmerztabletten besorgte, kleine diskussion mit der apothekerin ob gelonida so das richtige für mich seien (aus empfehlung hier aus dem forum wollt ich die
und gleich eine eingeworfen. dann ab ins auto und heimfahren lassen.
ca um 18:00 war ich dann zuhause und gleich fenster + vorhänge zu.
ab jetzt hatte ich schmerzen. schwer zu beschreiben wie, ich würde sagen so wie wenn man ne kleine fliege im auge hat + von hinten ne nadel ins auge gestochen wird.die schmerzen haben angehalten bis ich (nach noch ner schönen tablette) ca um 24:00 eingeschlafen bin. um 3 bin ich nochmal aufgewacht weil mein auge getränt hat ohne ende aber ab da bin ich (bis jetzt) schmerzfrei.
heute morgen recht frisch aufgestanden und ab zur nachuntersuchung,
freudige begrüsung und gleich rein zum assistenzarzt, der erklärt mir, dass die hornhaut leider noch offen ist, aber es trotzdem recht gut aussieht.
gut danach gleich wieder heim, jetzt regelmäßig gel ins auge.
zu diesem zeitpunkt lässt sich alles ganz gut aushalten, das gefühl eine fliege im auge zu haben ist noch da, aber ich hab mich dran gewöhnt
heute morgen beim aufstehen hab ich auf dem auge definitiv besser gesehn als sonst, jetzt ehr schlechter aber ich wart mal ab
werd euch auf jeden fall aufm laufenden halten...
edit:
gejammere vor der op entfernt