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Tiefe lamelläre Keratoplastik vs. perforierende (07/2008)
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andyH.
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- Joined: 2005-02-07, 21:57
- KC-Experience: kommt noch
- Keratoconus since: ungefähr mit 16
- Operationen: volles Programm:
linkes Auge: Tranplantation, wegen zu hoher Krümmung, danach noch gelasert. Trotzdem nur ca.60% mit starker Brille
rechts: zirkuläre Keratotomie mit Titanringring- hat überhaupt nicht funktioniert,
danach 2mal Operation in Rom bei Dr. Lombardi: ARK. Dann mit Brille ca.80%, aber Schmerzen im Auge und ständig schwankender Visus und Kopfschmerz
Sept. 09 Transplantation in Homburg. - Begeiterscheinungen: häufig Kopfschmerzen
- Mögliche Ursachen: wenn ich das mal wüsste
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Tiefe lamelläre Keratoplastik vs. perforierende (07/2008)
vielen Dank für den Link!
Ich habe genau zu diesem Thema ein paar Fragen und wollte hierzu sowieso bald mal ein Thema eröffnen..
Aber erstmal, was heisst denn: Eine stabile EZZ lässt eine unbegrenzte Lebenszeit des Transplantats annehmen..
Denke mal EZZ ist Endothelzellenzahl. D.h. wenn man eine gute Endothelschicht hat ( wie ich sie wohl noch habe) würde dies bedeuten, das ein Transplanatat ein Leben lang hält? Wenn dieses Verfahren funktioniert wäre dies für mich die einzig wahre OP für KC mal abgesehn von der Vernetzung.
Ich war in den letzten Wochen in den Unikliniken in Erlangen und Homburg vorstellig weil ich ja nach meiner ARK starke Probleme auf dem rechten Auge habe. Beide Proffs. der Kliniken boten mir eine Transplantation an. Ich werde dies wohl auch machen da ich nicht mehr an die ARK oder andere alternative Methoden langfristig glaube.
In Homburg wird direkt eine perforierende Keratoplastik vorgeschlagen aber in Erlangen eine lamelläre, da meine Endothelschicht wohl noch gut ist ( Wird die Endothelschicht beim Keratokonus überhaupt schlechter oder betrifft uns dies nicht).
Nun muss ich mich für eine der Kliniken entscheiden. Im Prinzip klingt die Sache mit der lamellären ja sinnvoll. Ich habe da aber ein paar Bedenken
1. Man hört doch öfters das der Visus nicht so wird, speziell bei komplizierteren Geschichten wie bei mir
2. Ich habe eine bisschen die Sorge, dass die Probleme die ich seit der ARK und der Ringexplantation habe bei einer lamellären KPL übrigbleiben weil Narben + Schnitte übrigbleiben könnten. Lombardi hat bei mir auch perforiert/durchgeschnitten und ich weiss ja nicht wie tief dieser Schnitt nun gelangt ist.
In Homburg wurde mir Blut abgenommen als man meinte ich müsste transplantiert werden und in Erlangen nicht, wundert mich etwas - entweder dies ist notwendig oder nicht?!
Kennt einer sonst noch die signifikaten Unterschieder zwischen der KPL in Erlangen und Homburg?
In Erlangen wird ja die Hornhaut ja Laser-unterstützt gewechselt was wohl einen geringeren Astigmatismus verspricht, in Homburg war ständig die Rede von einer neuen Naht-Technik, doppelt verlaufend usw. Mir ist nicht klar welche Technik warum und wann mehr Erfolg verspricht.
Würde mich über eure Antworten freuen.andy
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phlo
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- Joined: 2005-12-08, 17:14
- KC-Experience: Rechtes Auge nach zirkulärer Keratotomie bei Visus 1.0 hoffentlich weiterhin stabil.
Linkes Auge 1 Jahr nach TLKP mit Brille bei Visus 1.0 (Fäden noch im Auge) - Keratoconus since: Diagnose mit 23. Dann sehr schnell den Ernst der Lage erkannt und gehandelt.
1,2 Jahre vorher schon Probleme auf dem zuerst betroffenen Auge. - Operationen: Rechtes Auge nach zirkulärer Keratotomie bei Visus 1.0 hoffentlich weiterhin stabil.
Linkes Auge 1 Jahr nach TLKP mit Brille bei Visus 1.0 (Fäden noch im Auge)
Re: Tiefe lamelläre Keratoplastik vs. perforierende (07/2008)
Er hat bei mir die TLKP und ich bin mehr als zufrieden !
Visus 0.9 - 1.0 mit Brille (Fäden kommen im September definitiv raus).
Dr Krumeich ist meiner Meinung nach ein sehr guter Operateur was für mich mehr zählt als in einer Uniklinik bei einem Prof. mit wahrscheinlich weniger Praxis in Behandlung zu sein. Die TLKP ist keine einfache Operation und erfordert denke ich viel Geschick und Erfahrung.
Aber das ist nur meine Meinung.
Mir wurde vor der OP in Wattencheid auch Blut abgenommen.
Das gehörte aber glaub ich zum Standard-Prozedere wg. der Krankenhausaufnahme.
Florian