ich wollt mal ein für mich sehr leidiges Thema ansprechen.
Dass sich die Hornhaut beim Keratokonus stark verkrümmt, ist klar.
Allerdings, jetzt nach meinen 3 Op´s und mit meinen weichen Linsen, die für weiche Linsen übrigens ziemlich dick sind, spüre ich die Verkrümmung an meinen Hornhäuten jeden Tag sehr deutlich, besonders beim rechten Auge.
Ich meine, inzwischen habe ich mich schon mehr oder weniger dram gewöhnt, aber bei jedem blinzeln fühlt sich mein Auge halt an wie eine dicke Beule. Besonders nervig und deutlich ist es natürlich erst, seit ich meine Linsen trage.
Diese starke Verkrümmung und die Linse darauf führt beim rechten Auge z.B. auch dazu, dass ich beim unbewußten blinzeln das Lid nicht komplett schließen kann und es immer sehr trocken ist. Ist aber nicht wirklich schlimm, da ich es mir mit der Zeit angewöhnt habe, sehr oft bewußt zu blinzeln. Aber ich reibe dadurch auch oft, meistens unbewußt, die Augen.
Was mich nur dabei etwas nervt, wenn ich damit zum AA oder Optiker gehe, dann heißt es immer "Alles schön glatt und wunderbar", "Das sieht gut aus" "Das ist bestimmt nur wegen trockenen Augen" usw. Aber das Gefühl ist doch da! Und so langsam komme ich mir ein bischen fürdummverkauft vor.
Hat jemand damit schon ähnliche Erfahrungen?
Ich will jedenfalls nicht irgendwann bei AA sitzen und der sagt mir dann auf einmal, uups, näxte Op ist fällig, Hornhaut zu stark verkrümmt.
Ist dieses "Beulen-Gefühl" wirklich normal? Ich kann mich nämlich nicht mehr daran erinnern, wie sich eine glatte Hornhaut anfühlt.
Viele Grüße, diavlo