Termine für den KeraLens-"Online-Stammtisch" der Keratokonus Selbsthilfegruppe:

2026: 11. Feb. - 8. Apr. - 10. Jun. - 12. Aug. - 14. Okt. - 9. Dez. 2026 (19:00 - 21:00 Uhr)
-- zum Teil mit Medizinern / Kontaktlinsenspezialisten (wird vorab bekannt gegeben).

Dauerhafter Link zum KeraLens-"Online-Stammtisch": https://lecture.senfcall.de/ker-358-fzk-yqk
(Keine Anmeldung, kein Passwort notwendig - einfach per "Click" zur angegebenen Zeit teilnehmen)

Weitere Infos zu den Stammtischen unter: https://www.forum.keratokonus.de/viewforum.php?f=152
(Zusätzlich oder als Alternative zu den regionalen Treffen.)
Die KeraLens-Accounts der Keratokonus Selbsthilfegruppe auf Instagram und Facebook werden im Verlauf von 2026 gelöscht/deaktiviert.

Es werden neue Kanäle aufgebaut, wie z.B. auf Mastodon und Bluesky. Weitere werden folgen.

Weitere Information und Diskussion dazu bitte hier: https://forum.keratokonus.de/viewtopic.php?t=6501

Immuntypisierung: ja/nein?

KlausP

Immuntypisierung: ja/nein?

Post by KlausP »

Hallo,

hat von den Transplantierten oder den Anwärtern auf eine Transplantation jemand festgestellt, ob die Kassen eine Immuntypisierung bezahlen/nicht bezahlen.

Wird überhaupt darüber diskutiert?

Auf einigen Seiten von Hornhautbänken, Kliniken oder Augenärzten im Internet liest man "...wir typisieren grundsätzlich bei jedem Patienten, alles andere ist unverantwortlich" auf anderen Seiten wird festgestellt: "...eine Typisierung ist nicht notwendig, da die Hornhaut keine Verbindung zum Immunsystem hat."

Ja was den nun?, was sagt die ges. Kasse / priv. Kasse?

Gruß, Klaus
tom

Re: Immuntypisierung: ja/nein?

Post by tom »

Typisierung:
Ist i.d.R. nicht notwendig, HLA Typisierung wird nur bei sog. "Hochrisikopatienten" gemacht (Vaskularisierte HH, bereits erolgte Abstoßung etc..).
Es ist wirklich so, daß die HH nicht in Kontakt mit dem Immunsystem kommt, daher reichen auch nach OP Tropfen meist aus um das Risiko noch zu minimieren.
mfg, tom
Ulrike

Re: Immuntypisierung: ja/nein?

Post by Ulrike »

Ich habe letzte Woche im Deutschen Ärzteblatt einen Artikel zu HLA-Matching gelesen. Dort wird ein geringer Vorteil gesehen vor Transplantation. Allerdings sind die Hornhautbänke noch nicht soweit ein bestimmtes erforderliches Muster von Loci (sprich Standorten) zu matchen. Des weiteren besteht der Nachteil im Matching in einer relativ langen Wartezeit (hier wird von Jahren bis Jahrzehnten gesprochen), um eine fast 100zentig passende Hornhaut zu finden.
Solange eine Typisierung nicht von den Ärzten als notwendig angesehen wird, werden die Kosten sicherlich nicht von der Kasse getragen und ich fürchte, dass man selber in die Tasche greifen muss, falls man eine Typisierung wünschen würde. Und dann? Jahrelanges Warten, das Auge oder beide verschlechtern sich immer mehr...man sollte das Risiko einer eh geringen Abstoßungsgefahr sicherlich abwägen gegen jahrelangen Verlust von Lebensqualität!!! Und in Fällen von Hochrisikopatienten, wie Tom ja schon schrieb, wird eine bisher verfügbare Typisierung ja gemacht!