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PRK nach Vernetzung - Ja/Nein?
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Silvia W
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PRK nach Vernetzung - Ja/Nein?
wie schon einige Male erwähnt, war Marc bei Prof. Seiler in Zürich, um sich beraten zu lassen, was man nach der Verentzung noch tun kann, um sie Sehschärfe zu verbessern.
Prof. Seiler hat von den ICR abgeraten, da die Ringsegmente oft nach ca 2 Jahren entfernt werden müssten, da sich dieTaschen ausweiten würden.
Prof. Seiler riet zur PRK, damit die Unebenheiten geglättet würden, um dann mit Brille wieder auf mindestens 80% zu kommen. (Wäre ja super!)
Er ist der Meinung, wenn der KC durch die Vernetzung gestoppt wäre, könnte man eine PRK druchführen. (er hat wohl ca 39 Augen bereits so behandelt, ich konnte aber bis jetzt noch keine Veröffentlichung dazu finden.)
Auch sieht er keine Probleme nach einer PRK nochmal zu vernetzen, falls nach einigen Jahren sich der KC wieder verschlechtert (man diskutiert ja im Moment von evnetuell ca. 7 Jahren nach der Verentzung)
Ich habe ja schon einige Male hier im Forum gelesen,dass auch andere Ärzte (z.B. in Wien) so etwas vorschlagen.
Meine Frage: Gibt es heir im Forum jemand der nach Vernetzung bereits eine PRK hinter sich hat?
Wie seht ihr die Problematik?
@Norbert, du hast irgendwann erwähnt, dass Prof.Lombardi nach miniARK ab und zu wohl auch lasern würde, was ist das für eine Methode?
Ich habe mit zwie anderen Ärzten Kontakt bezüglich der PRK aufgenommen, diese haben abgeraten und die ICR als Möglichkeit in Betracht gezogen.
Im Moment diskutieren wir in der Familie hefig, die Vor- und Nachteile, aber manchmal braucht man mal einen Rat von außen.
Die Enscheidung für die Vernetzung ist uns damals leichter gefallen.
Danke für die Hilfe
Silvia
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Tim_OS_78
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- KC-Experience: Ich denke ich hatte die typische KC-Karriere mit vielen Ärzten und Optikern, die keine Ahnung hatten. Es dauerte 6 Monate bis der KC diagnostiziert war. Danach brauchte es noch einige Zeit bis ich einen fähigen Optiker vor der Haustür in Osnabrück gefunden hatte.
Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
- Experience with eyeglasses / lenses: Ich trage täglich mehr als 10 Stunden die Kontaktlinsen und das ist auch mein Mittel der Wahl, da das schlechte linke Auge mit Brille nicht zu korrigieren ist und bei einem Visus von 0% bleibt.
- Operationen: Februar 2005 ARK in Rom auf beiden Augen.
Juli 2005 Vernetzung auf dem linken Auge. - Has thanked: 13 times
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Re: PRK nach Vernetzung - Ja/Nein?
also wenn eine Laser-OP nach einer Vernetzung möglich wäre, dann wäre das sicherlich für uns Patienten eine weitere große Chance den Visus zu verbessern.
Wenn man sich aber die Kriterien einer PRK durchliest, dann kann ich mir das kaum vorstellen. Als Beispiel, die Hornhaut wird bis maximal 400 Mikrons abgetragen. Das wäre bei mir schon gar nicht mehr denkbar, da die Hornhaut vor der Vernetzung nur noch bei 380 lag.
Nichts destotrotz scheint es nicht so ausgeschlossen zu sein, wenn Professoren wie Seiler oder Lombardi dieses machen. Ich befürchte nur das es sehr riskant ist.
Interessant wären wirklich Studien dazu...
VG
Tim
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Silvia W
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Re: PRK nach Vernetzung - Ja/Nein?
Prof. Seiler trägt bei der PRK bei KC-Patienten wohl nicht so weit ab (wie bei normaler Kurzsichtigkeit)sondern er "glättet die Rundung der Hornhaut-Oberfläche an". Ich habe das so vestanden, dass dabei nur ganz wenige µ ( berechnet aus des 10 OBscan-Aufnahmen) abgetragen würden, werden, deshalb muß man wohl danach noch Brille tragen, bei der PRK im üblichen Sinn kommt man ja ohne Brille aus.
Bei Marc liegt z.B. die dünnste Stelle am linken Auge bei 380µ und diese würde wohl nicht berührt werden.
Wichtig ist wohl auch, dass der KC tatsächlich durch die Vernetzung gestoppt wäre.
Schöne Grüße
Silvia
PS Ob Marc die PRK machen läßt steht auf einem anderen Blatt, denn wir sind noch auf der Suche nach Daten dazu.
Nächste Woche soll ich Adressen von Patienten bekommen, bei denen nach Vernetzung eine PRK gemacht wurde.
Ich hatte Hoffnung, dass jemand hier im Forum ist, bei dem eine solche Behandlung gemacht wurde !(es lesen ja auch Schweizer mit
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Helo
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Re: PRK nach Vernetzung - Ja/Nein?
es scheint mir gut nachvollziehbar, dass nach der Vernetzung eine PRK möglich sein sollte. Was derzeit gegen die PRK bei KK spricht, sind ja 3 Kontraindikationen:
1. die Hornhaut ist im Bereich des Konus dünner,
2. durch den Konus bedingt ist der optische Fehler größer, sodass zudem mehr abgetragen werden müsste, als bei einer normalen Kurzsichtigkeit, 3. die Hornhaut ist in ihrer Struktur geschwächt.
Pkt 3 entfällt offenbar, da nach der Vernetzung die Struktur stabil ist. Pkt. 1 u. 2 kann gesteuert werden, indem man die Hornhaut genau untersucht und die Abtragung auf den speziellen Fall ideal abstimmt und nur das Gewebe abträgt, was unbedingt sein muss und unter den individuellen Gegebenheiten möglich ist. Man muss dann sicherlich noch mit Nachkorrektur durch Brille oder Linse rechnen. Aber beides wird dann viel besser möglich sein.
Die bisherige pauschale Aussage "Laser nie bei KK" kann wohl nicht mehr bestehen bleiben. Ich fand das immer schon zu pauschal. Prof. Seiler ist einer der besten Augenchirurgen auf diesem Gebiet. Er wird schon wissen was er macht.
Was ich nicht verstanden habe, hat er die PRK nach Vernetzung schon selbst durchgeführt und wie sind seine Erfahrungen?
Beste Grüße, Helo.
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Silvia W
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Re: PRK nach Vernetzung - Ja/Nein?
so wie ich Prof. Seiler vestanden habe, hat er es wohl schon selbst durchfgeführt. Ich meine mich zu erinnern, dass er es an 39 Augen gemacht hätte, aber ich kann es nicht mit Sicherheit sagen.
Ich warte jetzt auf die "Patienten" bei denen eine solche (an diesem Tag wurde soviel Neues besprochen)
Ich warte jetzt auf die "Patentenempfehlungen". Mal sehen von wem die PRK durchgeführt wurde, aber es macht ja Sinn, dass Prof. Seiler seine eigenen "Emfehlungen" weitergibt, oder.
Schöe Grüße
Silvia
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Tim_OS_78
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Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
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Re: PRK nach Vernetzung - Ja/Nein?
bitte berichte darüber wenn Du mehr weißt.
Meine dünnste Stelle auf dem ganz schlechten Auge lag vor der Vernetzung auch bei 380. Vor der ARK sogar nur bei 360.
Problematisch ist das dann wohl wenn der Konus genau auf dem dünnsten Punkt liegt, dann gibt es wohl keine Chance.
@ Helo
Zu deinem Punkt 3 bin ich mir nicht so sicher. Ich habe nun 7 Monate nach der Vernetzung nicht wirklich eine Stabilität.Könnte mir vorstellen das man das nicht pauschalisieren kann.
VG
Tim
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Silvia W
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Re: PRK nach Vernetzung - Ja/Nein?
es mußt laut Aussage von Prof. Seiler eine tatsächliche Stabilisierung vorhanden sein, sonst macht er keine PRK.
Prof. Seiler will den Verlauf nach der Vernetzung, dokumentiert duch die Topos, sich ansehen, denn die Aussage ist klar: ZUSTAND muss
STABIL sein.
Normalerweise sollte nach der Vernetzung nach 6 Monaten der KC stabil sein, es kann aber bis zu 2 Jahren dauern. Bei Marc hat es beim linken Auge etwa 9 Monate gedauert, in diesem Zeitraum hat sich noch ständig etwas getan. Rechts sind es ja erst 10 Wochen, also noch zu kurz um etwas zu sagen. Wenn würde ja auch erst das linke Auge mittels PRK gemacht.
Also Tim, einfach abwarten, vielleicht stalilisiert sich dein Auge ja noch.
Übrigens, bist du schon in Dortmund gewesen? Marc's Unterlagen sind jetzt auch in Dortmund (habe letzte Woche mit Prof. Kohlhaas telefoniert)
@Helo,
kannst du bitte noch dein Profil vervollständigen,
das wäre super
Silvia
noch etwas, heute ist die Rechnung für die Vernetzung am rechten Auge gekommen.
Darin ist beschrieben:
N 1366: Vernetzungsoperation der Hornhaut, entsprechend GOÄ Paragraph 6 Kosten: 133,93 €
das würde doch bedeutend, dass die Vernetzung jetzt anerkannt wird, oder? (Die Gesamtkosten mit Vor- und Nachuntersuchung liegen wohl jetzt bei 500€, davon die 133.93 für die Vernetzung, der Rest ist ja sowieso Krankenkassenleistung --> ich vestehe deshalb nicht, wieso die Gesetzlichen sich nicht teilweise an den Kosten beteidigt haben. Wenn jetzt in der GOÄ aufgenommen, dann müssen sie wohl zahlen, und zwar allen, oder?
Übrigens für die PRK würde Prof. Seiler auch ein Gutachten aufsetzten, damit unsere Krankenkasse die PRK zahlt.
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Klette
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Re: PRK nach Vernetzung - Ja/Nein?
habe gerade mal nachgesehen,
N1366 GOÄ bedeutet eigentlich "Vorbeugende Operation zur Verhinderung einer Netzhautablösung oder operativer Eingriff bei vaskulären Netzhauterkrankungen"
Meiner Meinung nach ist da also irgendwas nicht ganz richtig. Obwohl ich mich natürlich riesig freuen würde, wenn die Kosten übernommen würden.
Meine Kasse hat den ICR abgelehnt, aber gar nichts zur Vernetzung geschrieben. Ich werde da mal nachfragen. Hat denn Eure Kasse jetzt gezahlt?
Grüße
Gabi
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Tim_OS_78
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Stand Oktober 2008 bin ich zufrieden auch die beiden Operationen gemacht zu haben, denn seitdem brauche ich nicht mehr alle 3 Monate neue Linsen. Die Augen sind seitdem einigermaßen stabil. Also auch wenn das primäre Ziel der OPs eine Sehverbesserung zu erreichen, nicht erreicht wurde, so war es doch ein Erfolg. - Keratoconus since: Ich habe den KC etwa mit 20 Jahren bekommen, das war 1998. Das ging sehr rapide bergab. Und innerhalb von kürzester Zeit war eine zufriedenstellende Sehstärke nur noch mit Kontaktlinsen zu erreichen.
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Re: PRK nach Vernetzung - Ja/Nein?
ich sehe mich ja nach der ARK auch als Sonderfall. Von daher gehe ich auch erstmal davon aus das es bei mir etwas länger dauern kann bis zur Stabilisierung. Das was mir Hoffnung macht, das der Apex nun schon seit 4 Monaten immer flacher wird. Kurz nach der Vernetzung war er etwas steiler.
Ich möchte auf alle Fälle versuchen ein Jahr nach der Vernetzung abwarten. Vielleicht tritt dann auch eine Stabilität ein.
VG
Tim
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Silvia W
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Re: PRK nach Vernetzung - Ja/Nein?
bei Marc hat, wie schon mehrfache erwähnt, die private Krankenkasse die erste Vernetzung mit allen Vor- und Nachuntersuchungen gezahlt. Ich denke, das die Kosten für die zweite Vernetzung geauso übernommen werden.
Ob eine PRK (falls Marc diese machen lässt) oder ICR gezahlt werden, müssen wir abwarten, aber noch hat sich Marc für nichts entschieden.
Noch einmal zur GOÄ: unter den einzelnen N-Ziffern stehen ja noch Unterpunkte, mit A gekennzeichnet. So heißt es z.B
N 415 Sonographie bei Mutterschaftsvorsorge A7009 quantitative topographische Untersuchung der Hornhautbrechkraft mittels computergestützter Videokeratoskopie (so steht es auf der Rechnung) ,
oder
N 485 Lokalanästhesie Trommelfell, A485 Lokalanästhesie der Hornhaut und der Bindehaut
bei N1366 heiß es dann, Operation der Netzhauterkrankung A1366 Vernetzungsoperation der Hornhaut
Wenn die Vernetzung dann in der GOÄ beschrieben ist, dann muß ja die Gesetzliche zahlen, da führt ja wohl kein Weg dran vorbei.
Schöne Grüße
Silvia
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Speedy
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- Joined: 2006-02-22, 16:49
Re: PRK nach Vernetzung - Ja/Nein?
das sich die Taschen nach ca. 2 Jahren ausweiten habe ich bisher noch von keinem anderen Arzt gehört.Ich habe mich sehr viel mit dem Thema ICRs beschäftigt(persöhnliche Gespräche,Fachliteratur...).In Frankreich(Prof.Colin)
und in Los Angeles,wo sich wissenschaftlich mit diesem Thema beschäftigt wird,liegen keine solche Berichte vor.
Gruss
Speedy
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Silvia W
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- Joined: 2004-10-08, 15:44
Re: PRK nach Vernetzung - Ja/Nein?
ich habe keine Ahnung, ob das mit den "Taschen" stimmt. Prof. Seiler hat dies gesagt, es wäre seine Erfahrung und auch auf einem internationalen Kongress vor kurzem diskutiert woreden. Andere Ärzte die ich nach den ICR gefragt haben, haben nie etwas davon erwähnt.
Ist Prof Colin in Montepillier?
Prof. Seiler meinte nämlich, falls wir uns doch für die ICR entscheiden würden, dann sollten wir nach Montepillier oder nach Isarael gehen, da wären jeweils die Spezialisten für ICR.(beiden natürlcih nicht gerade um die Ecke)
Kennst du dich da etwas aus? Falls ja, kannst du mir mal einige Infos zukommen lassen?
Danke
Silvia
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Frank B
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- Joined: 2003-12-10, 20:12
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Re: PRK nach Vernetzung - Ja/Nein?
habe bei den öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten folgende Informationen gefunden. Unklar bleibt was davon auch noch in 2006 Gültigkeit hat.
Viele Grüße, Frank
Photorefraktive Keratektomie (PRK)
Zitat: "Dabei wird kein Hornhautdeckel hochgeklappt, der Eximer-Laser trifft direkt auf die Oberfläche der Hornhaut. Das Verfahren wird vom Berufsverband der Augenärzte zur Behandlung von Kurzsichtigkeiten bis 6 Dioptrien und Astigmatismus bis 3 Dioptrien eingestuft."
Quelle: ARD | Sendung vom 24.07.2003
http://www.swr.de/praxis-doktor-weiss/a ... ag1_2.html
Photo-Refraktive-Keratektomie (PRK)
Zitat "Das älteste Laser-Verfahren
Risiken:
* Es kann zu einer relativ großen oberflächlichen Wunde kommen
* Postoperative Schmerzen sind nicht auszuschließen
* Es besteht die Gefahr einer langwierigen Rehabilitationszeit der Sehschärfe
* Oft müssen einige Tage therapeutische Kontaktlinsen getragen werden
* Zur Vermeidung von Augenentzündungen müssen die Patienten für etwa drei bis sechs Monate kortisonhaltige Augentropfen anwenden"
Quelle: ZDF | Sendung vom 09.11.2005
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,2000167,00.html
Photorefraktive Keratektomie (PRK) & Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK)
Zitat: "Die am häufigsten angewandten Verfahren sind die Photorefraktive Keratektomie (PRK) sowie die Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK). Beide arbeiten häufig mit einem sogenannten Excimer-Laser, der mit jedem seiner sehr kurzen Lichtpulse einen zweitausendstel Millimeter der Hornhaut abträgt. Durch das Abtragen von Gewebe wird bei beiden Techniken die Brechkraft der Hornhaut (nicht der Linse) korrigiert. Bei Kurzsichtigkeit wird das Zentrum der Hornhaut durch den Laser abgeflacht, bei Weitsichtigkeit der Randbereich, so dass sich das Zentrum stärker wölbt. Die Behandlung kostet rund 2.000 Euro pro Auge."
Quelle: ARD | Sendung vom 03.02.2004
http://www.wdr.de/themen/gesundheit/kra ... gesundheit
Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK)
Quelle: ARD | Sendung vom 24.07.2003
http://www.swr.de/praxis-doktor-weiss/a ... trag1.html
Lichtblick dank Laser oder neuer Linsen?
* Scharf sehen
* Unscharf sehen
* Refraktive Augenchirurgie – eine Alternative?
* Refraktive Operation – für wen?
* Pro und contra PRK
* Pro und contra Lasik
* Einpflanzung von Hornhautringen
* Pro und contra Hornhautimplantate
* Implantation einer Kunstlinse
* Pro und contra Linsenimplantation
* Über Nacht zum Durchblick – Orthokeratologische Linsen
Quelle: ARD | Sendung vom 15. März 2004
http://www.wdr.de/tv/service/gesundheit ... /b_4.phtml
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Speedy
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- Joined: 2006-02-22, 16:49
Re: PRK nach Vernetzung - Ja/Nein?
Prof. oder Dr.Colin ist Chefarzt des Zentrums für Refraktive Chirugie an der Universität in Bordeaux.Er war so weit ich gehört habe der erste der sich mit Intacs bei Keratokonus ausgiebig beschäftigte.Viele ältere Literaturartikel tragen seinen Namen.Ich war allerdings selber nie in Bordeaux gewesen.
Per PN schicke ich Dir seine e-mail Adresse.Vielleicht schildert er Dir etwas über seine Erfahrungen.
Gruss
Speedy