So nachdem ich Anfang Oktober 2006 mein linkes Auge in Dortmund vernetzen ließ, war nun, ziemlich genau 2 Jahre später, mein rechtes, besseres Auge dran.
Mein Bericht von 2006: http://forum.keratokonus.de/viewtopic.php?f=98&t=2114
Es war eigentlich alles genauso wie bei der ersten VN, weshalb ich hier nur die kleinen Unterschiede schildern möchte:
Es war dasselbe Prozedere wie beim letzten mal, also Voruntersuchung, VN, Kontrolle am folgenden Tag.
Die OP selbst war überhaupt nicht schlimm, vor allem da ich wusste, was mich erwarten würde. Aufgefallen ist mir, dass die Ausstattung im OP modernisiert wurde, der Arzt konnte auf einer Art Monitor mein Auge beobachten und ein Gerät piepte immer, wenn der Pfleger (übrigens total lustiger und korrekter Typ) das Riboflavin nachtropfen musste.
Ein Unterschied war der, dass es keine Verbandlinse mehr gab. Konsequenz: Direkt nach der OP setzte ein Brennen ein und ich konnte mein Auge schlecht aufhalten, meine Sonnenbrille schaffte aber weitestgehend Abhilfe. Die Schmerzen waren (wohl aufgrund der fehlenden Verbandslinse) etwas stärker als bei der vorangegangenen OP, aber trotzdem erträglich.
Nach der OP hat sich das Auge gut entwickelt, der Konus hat sich sogar etwas abgeflacht.
Der große Unterschied, der mir aufgefallen ist, ist der, dass die ganze Sache etwas „lockerer“ angegangen wurde, so hätte ich am 2. Tag nach der OP gar nicht zum augenärztlichen Notdienst zur Kontrolle gehen müssen.
Alles in allem also eine eher „kleine“ Angelegenheit, der schon zum Standarteingriff geworden zu sein scheint.
Wenn ihr noch Fragen habt, beantworte ich sie gerne