ich habe nun die Vernetzung bei Prof. Kohlhaas an beiden Augen hinter mir und zwar das linke Auge im Dezember 2006 und das rechte Auge im Februar 2007.
Bei dem ersten Auge bekam ich eine sog. Verbandslinse und musste Augentropfen nehmen. Beim zweiten Auge bekam ich zu meiner Überraschung keine Linse mehr und dafür Augensalben. Ich kann somit den Verlauf an beiden Augen vergleichen, auch wenn dies natürlich hinkt, da jedes Auge anders ist.
Ich hatte das Gefühl, dass die Nachbehandlung mit der Verbandslinse viel besser war. Ich konnte nach einer Woche bereits wieder arbeiten und die Heilung ging ohne Probleme vonstatten, obwohl es auch noch mein schlechteres Auge ist.
Am rechten, besseren Auge ist es ganz anders: Die Operation ist mittlerweile zwei Wochen vorbei und das Epithel ist erst seit wenigen Tagen geschlossen. Die Oberfläche ist nicht gleichmäßig und ich sehe aufgrund von Doppelbildern erheblich schlechter als vorher. Dies macht mich natürlich unsicher, da es mein gutes Auge war und mit dem ich jetzt schlechter sehe als mit meinem (ehemals) schlechteren
Aus Neugierde: Hat jemand Informationen/Erfahrungen, warum die Nachbehandlung umgestellt wurde? Für mich war die Erklärung, dass man eine Linse als Verband bekommt, der das Auge vor den sich bewegenden Augenlidern schützt, eigentlich nachvollziehbar. War vielleicht das Infektionsrisiko dadurch größer?
Derzeit bin ich ziemlich beunruhigt
Ist es normal, dass man zwei Wochen nach der Vernetzung Doppelbilder sieht, die man vorher nicht hatte? Welche Erfahrungen habt ihr hier? Kann man dauerhaft nach der Vernetzung schlechter sehen als vorher??
Über eure Erfahrungen und Infos würde ich mich riesig freuen
Ich kann jedem nur raten, sich vorher über die Nachversorgung zu informieren.
Ach ja und noch etwas zum Thema Schmerzmittel: Ich habe mir diesmal über meinen Hausarzt Gelonida verschreiben lassen. Diese sind wirklich erheblich besser als Ibuprofen und als Paracetamol. Es wundert mich, dass man diese etwas stärkere Schmerzmittel nicht von den Augenärzten bekommen hat, wenn es auch der Hausarzt verschreibt. Für die ganz schmerzempfindlichen soll es Dramal geben oder so ähnlich. Wollte ich aber nicht.
Viele Grüße
Georg