Hallo!
Ich komme gerade zurück aus der Praxis von Herrn Professor Dr. Böhnke in Hamburg, wo er mir vorhin meine neue rechte Hornhaut eingebaut hat.
Bisher war des ganze viel viel unproblematischer als ich mir es vorher ausgemalt hatte. Aus großen Teilen meiner Träume der letzten Nächte hätte man nämlich problemlos "Anatomie 3" oder so drehen können...
Heute morgen um 10 Uhr bin ich dort in der Praxis am Rothenbaum aufgetaucht und nach drei Stunden war ich wieder zu Hause.
Der nette Narkosearzt hat mir die letzten Ängste genommen und mit mir die Betäubung durchgesprochen.
Im Grunde wurde das Auge nur örtlich betäubt, für diese Betäubung, eine Spritze unters Auge, hat er mich aber vorher über eine Kanüle in einen kleinen Dämmerschlaf geschaukelt.
Bei der Operation selber war ich dann die ganze Zeit (glaub ich zumindest) fast voll bei Sinnen und lies mir auch jeden Schritt genau erklären. Sehen konnte ich allerdings fast nichts, da auch der Sehnerv betäubt wurde. Nur schemenhaft konnte ich einiges erkennen. Gespürt habe ich garnichts! Es war alles in allem harmloser als ein mittelkomplizierter Zahnarztbesuch.
Ich bin zwar froh, dass ich es bis hierher hinter mir habe, aber vor der Prozedur selber muss man wirklich überhauptkeine Angst haben!
Langsam merke ich allerdings, dass meine Betäubung nachlässtund ich ganz leichte Kopfschmerzen bekomme, aber auch die sind bisher überhaupt noch nicht schlimm. Mal abwarten was noch so kommt.
An Medikamenten hat mir der Arzt Salbe und Tropfen für die Hornhaut mitgegeben, Tabletten gegen erhöhten Augeninnendruck, dwer bei diesen Eingriffen wohl normal ist und Schmerzmittel, die ich bisher noch nicht brauche, aber mal sehen, wie die Nacht wird.
Morgen gehts zur ersten Nachuntersuchung. Bin schon gespannt, wenn der Verband das erste mal herunterkommt. Vielleicht nehm ich ihn auch heut abend schon mal ab. da darf ich, hat man mir gesagt, um neu einzusalben...
Bos hierher erstmal mein kleiner spontaner Mutmachbericht!
Viele Grüße,
MARKUS



